Zur WLT

 

Was ist die WLT. Welche Personen stehen dahinter.

 

 
 
 
 
     
 

Struktur und Mitglieder

 

Die Wissenschaftliche Gesellschaft Lasertechnik e.V. (WLT) wurde 1997 gegründet; sie ging aus dem 1987 gegründeten Wissenschaftlichen Arbeitskreis Lasertechnik hervor. Im gleichen Jahr trat die Arbeitsgemeinschaft deutscher Lasermedizin-Zentren ADL geschlossen der WLT bei und ist seither durch ein ständiges Mitglied im Vorstand vertreten. Die WLT hat derzeit 40 Mitglieder: die Aufnahme erfolgt auf Initiative und durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Die Mitglieder der WLT sind Leiter von großen wissenschaftlichen Einrichtungen, die sich vorwiegend mit der Erzeugung, Verstärkung, Formung, Übertragung, Messung und Anwendung von Laserstrahlung beschäftigen. Dabei handelt es sich sowohl um Universitätseinrichtungen als auch Institute der Fraunhofer-Gesellschaft, der Max Planck Gesellschaft, der Leibniz-Gemeinschaft, der Helmholtz - Gemeinschaft, sowie um weitere außeruniversitäre Einrichtungen.
An den von WLT Mitgliedern geleiteten ca. 35 Instituten arbeiten insgesamt etwa 1500 Wissenschaftler. Die Mitglieder der WLT sind außerdem eingebunden in Leitungs- oder Vorstandsfunktionen bzw. Entscheidungsgremien wichtiger folgender nationaler und internationaler Gesellschaften und Verbände:

  • Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik (DGaO)
  • Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG)
  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik (WGP)
  • European Physical Society (EPS)
  • Optical Society of America (OSA)
  • European Optical Society (EOS)
  • Deutsche Kompetenznetze "Optische Technologien"
  • Laser Institute of America (LIA)
  • International Society for Optics and Photonics (SPIE)
  • Collège International pour l'Etude Scientifique des Techniques de Production Mecanique (CIRP)

 

 

Profil, Aufgaben und Aktivitäten

 

Die Arbeit der WLT konzentriert sich auf die Identifikation und aktive Beförderung strategischer Ziele, um die Laserstrahlung als universell einsetzbares "Werkzeug" wissenschaftlich weiterzuentwickeln und für neue interdisziplinäre Einsatzfelder in den Optischen Technologien nutzbar zu machen. Zu diesem Zweck publiziert die WLT in ihrem Verbandsorgan, der Zeitschrift Photonik, richtungweisende wissenschaftliche Ergebnisse aus ihrem Gebiet. Sie führt - zum Teil gemeinsam mit anderen Verbänden oder nationalen Fördereinrichtungen - strategisch orientierte Workshops und Konferenzen zu neuen Themenfeldern durch. Sie war gemeinsam mit OSA, SPIE, EPS, EOS, DGLM (Deutschen Gesellschaft für Lasermedizin e.V.) seit 2001 Mitveranstalter des LASER World of Photonics Kongresses in München und führte dort jeweils den Kongress "Lasers in Manufacturing" durch.
Durch Erfahrungsaustausch und teilweise gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Institute ihrer Mitglieder beteiligt sich die WLT aktiv an der Umsetzung neuer Forschungsinitiativen. Ein besonderes Anliegen ist die Nachwuchsförderung. Als eine der Maßnahmen vergibt die WLT seit 2001 jährlich einen mit 2000 Euro dotierten WLT Preis an Nachwuchswissenschaftler, der, abwechselnd auf der LASER-Messe in München und der LANE in Erlangen überreicht wird. Wesentliches Alleinstellungsmerkmal der WLT ist die gleichmäßige und breite Repräsentanz von naturwissenschaftlich, ingenieurwissenschaftlich und medizinisch orientierten Forschungs-einrichtungen auf dem Gebiet der Lasertechnik und Optischen Technologien. Damit deckt die WLT die Schnittstelle zwischen laserorientierter Forschung und Entwicklung sowie industrieller Produktion und medizinischer Anwendung ab.
Mit dem umfassenden Positionspapier "OPTIK 21: Schlüsseltechnologie für das 21. Jahrhundert" war die WLT im Februar 1999 eine der ersten europäischen Gesellschaften, die die übergreifende Bedeutung der Optischen Technologien anhand eigener, grundlegender Thesen herausstellte und ausführlich belegte. Damit gab die WLT zusammen mit anderen deutschen wissenschaftlichen und industriellen Verbänden den entscheidenden Anstoß zum Strategieprozess und zur Deutschen Agenda "Optische Technologien für das 21. Jahrhundert". In der aktiven Mitarbeit im Lenkungskreis und im Programmausschuss "Optische Technologien" des BMBF setzt die WLT eine langjährige Tradition der Politikberatung und Mitwirkung bei strategischen Dialogen zu Förderschwerpunkten in der Lasertechnik und in den Optischen Technologien fort. Mit wachsender Bedeutung eines von der EU geförderten europäischen Forschungsraums werden diese Aktivitäten auf die internationale Ebene ausgedehnt werden.